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Gestaltungswettbewerb Stadtmitte (West): Klassischer Entwurf mit viel Grün siegt
Der erste große Wettbewerb des Regionale-2010-Projekts „stadt :gestalten“ hat einen Sieger. Die offizielle Preisverleihung mit Prämierung der Gewinner fand am 17. Juli 2009 im Rathaus Bensberg statt.
Erster Platz für klassisches Konzept von Gunter Fischer aus Bonn
Mit dem Entwurf von Gunter Fischer hat eine „klassische“ Planung gewonnen. Hervor stechen vor allem das gute Grünraumkonzept für die Fußgängerzone und die Seitenräume sowie eine überzeugende Idee für den Bahnhofsvorplatz: ein grünes Baumdach, das den Besucher am Bahnhof in Empfang nimmt. Der Bodenbelag (Vorschlag: heimische Grauwacke) ist zurückhaltend und klassisch. Stadteingänge werden mit Eingangsstelen akzentuiert. Gut umgesetzt ist, dass die Schnabelsmühle durch einen breiten Verbindungskorridor mit dem Konrad-Adenauer-Platz verbunden wird und somit optisch näher heranrückt.
Nächste Schritte: Ingenieurvertrag – Ausführungsplanung – Zeitablauf/Bauzeitenplan
Zwischen dem vorliegenden Wettbewerbsergebnis und dem Setzen des ersten Steins liegt noch eine Menge Arbeit. Nachdem die Wettbewerbsergebnisse im Rat der Stadt vorgestellt wurden, nahm die Verwaltung Verhandlungen mit den drei siegreichen Büros auf.
Dem Erstplatzierten wird dabei Priorität eingeräumt, allerdings muss auch der Siegerentwurf noch optimiert werden. Empfehlungen des Preisgerichts sind noch einzuarbeiten. Auch Kostenrahmen, detaillierte Materialangaben und Machbarkeit werden geprüft. Insbesondere Kosteneffizienz ist ein ganz entscheidendes Kriterium.
Eine konzentrierte und erläuterte Ausstellung der Siegerentwürfe wird in der Stadtmitte vorgenommen. Während der Bauzeit sind außerdem regelmäßige Info-Gelegenheiten in der Stadtmitte vorgesehen.
Das Wettbewerbsverfahren:
Zwei Phasen und intensive Beteiligung
Wettbewerbe sind ein geeignetes Verfahren, hochwertige Lösungen für ein Planungsproblem zu erzielen. stadt :gestalten Bergisch Gladbach nutzt dieses Instrument. Der erste von mehreren beabsichtigten Qualifizierungsverfahren war der Gesaltungswettbewerb Stadtmitte-West:
Im Frühjahr 2009 maßen sich zwanzig Planungsbüros in einem Architektenwettbewerb um die beste Gestaltung von Straßen und Plätzen in der Stadtmitte. Gesucht wurde ein überzeugendes Gesamtkonzept für eine attraktive Fußgängerzone. Erwartet wurden Ideen
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zur Gestaltung der Oberflächen und Beläge,
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zur Begrünung und Beleuchtung,
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zur Ausstattung und Möblierung,
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Der Wettbewerb wurde europaweit als zweiphasiges Verfahren ausgelobt: Nach Abschluss der ersten Phase standen die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer im Rahmen eines Forums am zweiten Projekttag als Diskussionspartner zur Verfügung. Die Akteure der Werkstätten, aber auch Anwohner, Geschäftsleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, Fragen zu stellen und ihre Anregungen vorzutragen.